Dissertationen – Wesenstest

Nachfolgend finden Sie verschiedene Dissertationen.  Diese befassen sich u. a. mit der Verhaltensforschung, der Auswertung von Wesentstest, sowie den gesellschaftlichen bzw. politischen Folgen der Presse-Propaganda.

Vergleichende Untersuchung von Wesenstests auf ihre Eignung, unterschiedliche Formen aggressiven Verhaltens sowie das Jagdverhalten von Hunden korrekt zu beurteilen

-von Ulrike Gieser, Berlin 2006-

“Um langfristig das Gefahrenpotential durch Hunde zu verringern, ist es erforderlich, dass jeder Hundehalter ein fundiertes Basiswissen über Hundeverhalten vermittelt bekommt und im Anschluß daran einen Hundeführerschein ablegt, der jährlich wiederholt wird. Darüber hinaus ist es aber auch notwendig, Nichthundehalter im richtigen Umgang mit Hunden zu unterrichten. Dies sollte bundesweit in Schulen und Kindergärten durch eigens dafür ausgewählte und geprüfte Besuchshunde nach dem Modell des Berliner Vereines ‘Leben mit Tieren’ erfolgen.” (Auszug Seite 130)
Quelle: Universitätsbibliothek, Freie Universität Berlin

Überprüfung der gesteigerten Aggressivität und Gefährlichkeit von Rottweilern und Rottweiler Mischlingen im Rahmen der Auswertung von Wesenstests in Bayern

- von Christine Baumann, München 2005 -

“… Angesichts der variierenden Beurteilungen und Durchführungen der Wesenstests sollten einheitliche Schulungen für alle Gutachter auf dem Verhaltenssektor gefordert werden, wobei insbesondere standardisierte Beurteilungskriterien von Verhaltensweisen mit entsprechenden Auflagen festgelegt werden sollten. …” (Auszug Seite 94)

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Quelle: Universitätsbibliothek, Ludwig-Maximlians-Universität München

Untersuchung des Verhaltens von fünf Hunderassen und einem Hundetypus im innerartlichen Kontakt des Wesenstestes nach den Richtlinien der Niedersächsischen Gefahrtier-Verordnung vom 05.07.2000

- von Andrea Böttje, Hannover 2003 -

“… Nur 3,75% aller getesteten Hunde zeigten ein der Situation unangemessenes und damit gefährliches aggressives Verhalten anderen Hunden gegenüber. Diese Individuen können mit dem Wesenstest als Methode von der Zucht ausgeschlossen werden. Der Zwang zur Kastration ganzer Rassen ist somit tierschutzwidrig. Eine unterschiedliche Gefährlichkeit der fünf Rassen und des Typus bestand nicht. Nach diesen Ergebnissen erscheint die Einteilung in zwei Kategorien durch die GefTVO willkürlich…” (Auszug Seite 252)

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Quelle: Hochschulbibliothek, Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover

Fünf Hunderassen und ein Hundetypus im Wesenstest nach der Niedersächsischen Gefahrtier-Verordnung vom 05.07.2000:Faktoren, die beißende von nicht-beißenden Hunden unterscheiden

- von Sandra Bruns, Hannover 2003 -

“..Somit ist angstbedingte Aggression als häufigste Ursache aggressiven Verhaltens im Wesenstest anzusehen. Insbesondere die Anwendung unangemessener Bestrafung kann Ursache angstaggressiven Verhaltens sein …. Auch im Hinblick auf inkonsequente Trainingsmethoden kann der Hund seine Umwelt als unkontrollierbar erfahren, was zur Empfindung von Konflikten und Frustration führt . …” (Auszug Seite 96)

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Quelle: Hochschulbibliothek, Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover

Untersuchung des Verhaltens von Golden Retrievern  im Vergleich zu den als gefährlich eingestuften Hunden im Wesenstest nach der Niedersächsischen Gefahrtierverordnung vom 5.7.2000

- von Tina Johann, Hannover 2004 -

“..In dieser Studie wurde beim Vergleich der Rassen American Staffordshire Terrier, Bullterrier, Dobermann, Rottweiler, Staffordshire Bullterrier und Hunden vom Pitbull-Typus mit der Kontrollgruppe der Golden Retriever kein signifikanter Unterschied im Auftreten von inadäquat aggressivem Verhalten festgestellt. Es ist somit u. a. ethologisch nicht vertretbar, dass bestimmte Hunderassen vom Gesetzgeber und der Gesellschaft diskriminiert werden….”  (Auszug Seite 74/75)

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Quelle: Hochschulbibliothek, Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover

Untersuchung des Verhaltens von 5 Hunderassen und einem Hundetypus im Wesenstest nach den Richtlinien der Niedersächsischen Gefahrtierverordnung vom 05.07.2000

- von Angela Mittmann, Hannover 2002 -

“..In der vorliegenden Studie zeigten 5 % der Hunde inadäquat aggressives Verhalten, während 95 % adäquates und damit angemessenes Verhalten bewiesen. Bei diesem Prozentsatz ist es fraglich, ob ein gesetzlich verordneter Wesenstest auch in Zukunft für alle Hunde dieser Rassen angemessen ist…..”  (Auszug Seite 95)

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Quelle: Hochschulbibliothek, Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover

Protokoll – Hundepolitischer Abend Mit Günther Bloch und PD Dr. Udo Gansloßer

- Protokal von Alina Loth, 14.04.2010 -

“..Die bisher in Verhaltenstests angewendete Methodik ist in großem Maße durch Inkonsequenz geprägt. Wenn überhaupt werden angehende Wesentester in einer Schulung theoretisch eingeführt und schließen mit einer theoretischen Prüfung ab. Ein Verlässlichkeitstest wird hierbei niemals absolviert. Dabei machen sich bereits die verschiedenen Mentalitäten der Tester in verschiedenen Regionen deutlich bemerkbar. …” (Auszug Vortrag Udo Gansloßer Seite 9)

“…Und noch einmal: Wir haben das demokratische Recht uns zu äußern und zu kritisieren. Wir müssen nicht nur die Pflichten einhalten, sondern sollten auch die Rechte einfordern. Wenn man diese Rechte nicht wahrnimmt wird sich auch nichts ändern. Erst wenn man vergebens um Veränderungen gekämpft hat, darf man sich ein wenig Frust erlauben. …” (Auszug Vortrag Günther Bloch Seite 16)

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Quelle: www.animal-info.de


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